SEA®-Ausbildung in Idstein (Hessen) & Online.
- SEA® - Somatisch Emotionale Aufstellungsarbeit nach Nicole Völker - ist eine dreistufige Qualifizierung für Therapeuten, psychologische Fachpersonen oder beratend Tätige, die mit Menschen arbeiten.
- SEA® verbindet traumasensible Körperarbeit, Nervensystemwissen, Bindungspsychologie sowie somatische Integration mit systemischer Aufstellungsarbeit.
- Sie ermöglicht dadurch eine sichere, verantwortungsvolle Prozessbegleitung ohne Retraumatisierung und die vertiefte Arbeit an Ursprungsthemen, die innere Muster, Verhalten und Beziehung prägen.
- Start der Ausbildung (SEA®-Basics) im Herbst 2026 - Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen begrenzt. Aufnahme nach Bewerbung.
SEA® ist keine Aufstellungsmethode, sondern traumasensible Integrationsarbeit, die systemische Dynamiken nur insoweit nutzt, wie der Körper des Klienten sie sicher verarbeiten kann.
In diesem Video erläutere ich, warum die SEA®-Ausbildung entstanden ist und weshalb traumasensible Aufstellungsarbeit wichtiger ist denn je.
Video in Kürze verfügbar.
Für wen SEA® gedacht ist - und was die Ausbildung grundlegend von anderen unterscheidet.
Du arbeitest bereits mit Menschen.
Die Ausbildung ist für Therapeuten, psychologische Fachpersonen und beratend Tätige, die Menschen durch innere Prozesse begleiten.
Du willst sicher durch Prozesse führen.
Du willst Aufstellungen verantwortungsvoll leiten, ohne zu überfordern oder retraumatisieren, so dass Integration möglich wird.
Du suchst Tiefe statt "noch ein Tool".
Du wünscht dir einen praxiserprobten Ansatz, der Ursachen sichtbar macht und dadurch zu tiefem Verständnis, Klarheit und innerem Frieden führt.
Traumasensibel & körperorientiert.
SEA® sorgt bei Klienten für eine sichere Verankerung im Körper, weil innere Prozesse an der Kapazität des Nervensystems ausgerichtet werden.
Integriert Bindungs-/ Entwicklungstrauma.
SEA® verbindet Aufstellungsarbeit mit Bindungspsychologie und somatischer Regulation, um frühe Beziehungsmuster auf allen Ebenen zu integrieren.
3-stufige Qualifizierung.
Die Ausbildung teilt sich in 3 Stufen und folgt einem Entwicklungsweg, um die Qualität zu sichern: SEA®-Basics, SEA®-Practitioner und SEA®-Master.
Traumasensibilität - das Qualitätskriterium für die moderne, systemische Aufstellungsarbeit.
Das Wissen um Traumafolgestörungen auf der körperlichen und emotionalen Ebene hat in den letzten Jahren starken Zulauf erfahren. Die systemische Aufstellungsarbeit ist ebenfalls in aller Munde.
Doch die Praxis zeigt:
Wird in der Aufstellungsarbeit das Nervensystem und der Körper nicht berücksichtigt, können Prozesse in Aufstellungen überfordern und bestehende Traumamuster ungewollt reaktivieren (Retraumatisierung). Dies ist leider keine Seltenheit.
SEA® schliesst genau hier die Lücke.
Denn sie verbindet systemische Aufstellungsarbeit mit einem körpergeführten, traumasensiblen Prozessansatz mit bindungsorientierter Integration. Auf diese Weise werden alte Muster, Ursachen und Dynamiken sichtbar gemacht sowie nachhaltig integriert werden – auf systemischer, emotionaler und somatischer Ebene.
Wie Absolventinnen die Ausbildung erlebt haben:
Die SEA®-Ausbildung ist modular aufgebaut.
Bei der SEA® steht die Stabilisierung und Entwicklung der Aufstellungsleitung im Mittelpunkt.
Wer Menschen durch innere Prozesse begleitet, muss präsent bleiben, seine persönliche Aktivierungen (er-)kennen und jederzeit in der Lage sein, das eigene Nervensystem zu regulieren.
Ehrliche Selbstreflexion, Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung und eine stabile Persönlichkeit ist die Grundvoraussetzung für die Sicherheit im Integrationsprozess – für Klienten bzw. den Aufstellenden, sowie allen an einer Aufstellung beteiligten Personen.
Verantwortungsvolle Aufstellungsleitung beginnt somit nicht bei dem Erlernen der Methodik, sondern bei sich selbst.
Bei der SEA® steht die Stabilisierung und Entwicklung der Aufstellungsleitung im Mittelpunkt.
Wer Menschen durch innere Prozesse begleitet, muss präsent bleiben, seine persönliche Aktivierungen (er-)kennen und jederzeit in der Lage sein, das eigene Nervensystem zu regulieren.
Ehrliche Selbstreflexion, Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung und eine stabile Persönlichkeit ist die Grundvoraussetzung für die Sicherheit im Integrationsprozess – für Klienten bzw. den Aufstellenden, sowie allen an einer Aufstellung beteiligten Personen.
Verantwortungsvolle Aufstellungsleitung beginnt somit nicht bei dem Erlernen der Methodik, sondern bei sich selbst.
Ausbildungsinhalte aller Module.
Ziel:
Aufbau eigener Selbstregulation, professioneller Haltung sowie Wahrnehmung und Intuition.
Im Basismodul leitest du noch keine Aufstellungen. Der Fokus liegt auf innere Stabilität, Selbstwahrnehmung und der Fähigkeit, Prozesse zu verstehen, sicher wahrzunehmen und einzuordnen.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Grundlagen von Trauma, Bindung und Nervensystem
- Somatische Selbstwahrnehmung
- Orientierung, Erdung, Grenzen wahrnehmen und setzen
- Systemische Grundprinzipien traumasensibel übersetzt
- Sprache, Tempo und Ethische Leitlinien
- Würde vor Wahrheit
- Stellvertretung verstehen und sauber entrollen
Praxisanteil:
- Körperbasierte Übungen zur Regulation
- Wahrnehmungs- und Resonanztraining
- Mini-Aufstellungen ohne Leitungsverantwortung
- Reflexion eigener Aktivierungen, Trigger und Muster
Kompetenzen nach SEA®-Basics: Teilnehmende können …
- das eigene Nervensystem bewusst regulieren
- frühe Stress- und Überforderungsanzeichen erkennen
- körperliche Signale differenziert wahrnehmen und benennen
- eigene blinde Flecke reflektieren und integrieren
- Stellvertretung wahrnehmen ohne zu leiten
Format & Rahmen:
- Dauer: 3 x 4 Tage Präsenz, im Abstand von 6–8 Wochen
- Online-Lehrgangsmodule
- Integration & Selbstpraxis zwischen den Blöcken
- Kleine Gruppe (max. 12 Personen)
Abschluss:
Teilnahmebescheinigung. Der erfolgreiche Abschluss des Basismoduls ist Voraussetzung für den Einstieg in den SEA®-Practitioner.
Investition:
4.400 EUR zuzügl. MwSt.
Voraussetzung: Erfolgreich abgeschlossenes SEA®-Basismodul.
Ziel:
Im Practitioner geht es um die sichere Leitung von SEA®-Aufstellungen.
Aufbauend auf deiner eigenen Stabilität lernst du, Prozesse präsent, körpergeführt und verantwortungsvoll zu gestalten. Hier beginnt die aktive Leitungsverantwortung unter Supervision und mit strukturiertem Feedback.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- SEA®-Aufstellungsdesigns (Familie, Bindung, Geld, Ziel- und Entwicklungsthemen)
- Co-Regulation und professionelle Leitungshaltung
- Dosierung, Pausenarchitektur und Abbruchkompetenz
- Arbeit mit dem, was gefehlt hat (Nachreifung bindungs- und entwicklungsbezogener Themen)
- Schutz von Stellvertretern
- Feldethik
- Sprache als Regulationsinstrument
Praxisanteil:
- Geführte Aufstellungen unter Anleitung
- Übernahme von Leitungssequenzen
- Live-Feedback zu Sprache, Tempo und Intervention
- Supervision konkreter Fallbeispiele
- Integration in den eigenen beruflichen Kontext
Kompetenzprofil nach dem SEA®-Practitioner: Teilnehmende können …
- SEA®-Aufstellungen eigenständig leiten
- Prozesse dosieren, verlangsamen oder abbrechen
- Bindungs- und Entwicklungsthemen sicher begleiten
- eigene Aktivierungen und Trigger während der Leitung regulieren
- Stellvertreter bewusst einführen und entrollen
- Interventionen an der neurobiologischen Kapazität des Klienten ausrichten
Format & Rahmen:
- Dauer: 6 x 4 Tage Präsenz, im Abstand von 6–10 Wochen
- Online-Lehrgangsmodule
- Integration & Selbstpraxis zwischen den Blöcken sowie Peergroups & Supervision
- Kleine Gruppe (max. 12 Personen)
Abschluss:
Der erfolgreiche Abschluss führt zur Zertifizierung und Listung als SEA®-Practitioner. Er ist Voraussetzung für den Einstieg in den SEA®-Master.
Investition:
5.800 EUR zuzügl. MwSt.
Voraussetzung: Nur für zertifizierte SEA®-Practitioner.
Ziel:
Der SEA®-Master richtet sich an erfahrene SEA®-Practitioner, die komplexe Prozesse sicher halten und eigenständig führen möchten.
Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Mehrfachdynamiken, frühe Bindungsthemen und anspruchsvolle Gruppenprozesse professionell und verantwortungsvoll zu begleiten.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Arbeit mit komplexen Traumadynamiken (frühe Bindung, transgenerationale Muster, fragmentierte Selbstanteile)
- Organisations- und Businessaufstellungen (Macht, Verantwortung, Führung, Geld)
- Gruppenleitung unter erhöhter Komplexität
- Umgang mit ethischen Grenzfällen
- Krisenintervention und Prozessstabilisierung
- Supervision und vertiefte Selbsterfahrung
- Entwicklung einer eigenen, verantwortungsvollen Handschrift
Praxisanteil:
- Eigenständige Leitung komplexer Aufstellungen
- Supervision realer Fallbeispiele
- Differenzierte Arbeit mit Mehrpersonen-Dynamiken
- Reflexion eigener Führungs- und Machtmuster
- Integration in bestehende Praxis oder Organisationskontexte
Kompetenzprofil nach dem Master: Teilnehmende können …
- komplexe Einzel- und Gruppendynamiken stabil halten
- frühe Bindungs- und Entwicklungsthemen differenziert begleiten
- Organisations- und Businesskontexte traumasensibel integrieren
- in Krisensituationen regulierend und strukturiert handeln
- ethische Entscheidungen reflektiert treffen
- Einzelpersonen nervensystemisch sicher führen und grössere Gruppen professionell führen.
Format & Rahmen:
- Dauer: 6 x 4 Tage Präsenz, im Abstand von 6–10 Wochen
- Online-Lehrgangsmodule
- Integration & Selbstpraxis zwischen den Blöcken sowie Peergroups, Supervision & Abschlussprozesse
- Kleine Gruppe (max. 12 Personen)
Abschluss:
Der erfolgreiche Abschluss führt zur Zertifizierung und Listung als SEA®-Master.
Investition:
6.700 EUR zuzügl. MwSt.
Informationen zum Bewerbungsverfahren.
Der Zugang zur SEA®-Ausbildung setzt eine Bewerbung voraus.
Die Aufnahme erfolgt nach fachlicher und persönlicher Eignung. Das Bewerbungsverfahren besteht aus einer schriftlichen Bewerbung und einem persönlichen Gespräch. Ziel des Bewerbungsverfahrens ist die Sicherstellung von
- fachlicher Eignung
- persönlicher Reife und Stabilität
- Bereitschaft zur Selbstreflexion
- professioneller Verantwortung
Eine Bewerbung ist möglich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- Aktive berufliche Tätigkeit mit Menschen
- Eigene Prozess- und Körpererfahrung
- Bereitschaft zur Selbstreflexion
- Stabiler Lebens- und Arbeitskontext.
Bitte beachte:
Die SEA®-Ausbildung ist kein Format zur persönlichen Selbsterfahrung und ersetzt weder Therapie noch medizinische Behandlung. Hierfür ist das Format „Selbstführung – Der Weg zur inneren Stabilität“ (7 Monate) vorgesehen.
Eine Teilnahme an der SEA®-Ausbildung ist ausgeschlossen bei:
- akuten psychischen Krisen mit oder ohne fachliche Begleitung
- instabiler Alltagsfunktion, z. B. aufgrund unbehandelter Traumafolgesymptomatik o. ä.
- laufender medikamentöser Behandlung ohne ärztliche Freigabe
- fehlender Bereitschaft zur Selbstverantwortung
- Erwartung schneller Durchbrüche oder konfrontativer Prozessarbeit
- methodenorientierter Haltung ohne Bereitschaft zur inneren Klärung
Bewerbung einreichen.
Fülle das Bewerbungsformular vollständig aus. Der Fragebogen erfasst deine persönliche Situation, Motivation sowie Qualifikation und Erfahrungsspektrum.
Persönliches Gespräch.
Nach Prüfung deiner Unterlagen erhältst du eine Rückmeldung. Bei grundsätzlicher Eignung vereinbaren wir ein persönliches Gespräch. Hier erhältst du alle relevanten Informationen zur Ausbildung.
Die Entscheidung.
Nach dem persönlichen Gespräch erhältst du eine verbindliche Mitteilung über die Entscheidung. Bei Aufnahme erfolgt die Anmeldung und schriftliche Bestätigung zum SEA®-Basismodul.
* Hinweis: Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschliesslich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gemäss den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Wie Absolventinnen die Ausbildung erlebt haben:
Wer begleitet dich durch die Ausbildung?
Ich bin Nicole Völker und Begründerin der SEA® – Somatisch Emotionalen Aufstellungsarbeit.
Seit über 12 Jahren begleite ich Menschen in komplexen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. In meiner Arbeit verbinde ich systemische Aufstellungsarbeit mit traumainformierter Nervensystemkompetenz und bindungsorientierter somatischer Integration.
Durch fundierte Weiterbildungen entwickelte sich über die Jahre mein eigener methodischer Ansatz, mit dem ich Aufstellungen traumasensibel, körpergeführt begleite – ohne Überforderung und Retraumatisierung.
Die SEA®-Ausbildung entstand 2024 als Ergebnis meiner langjährigen Praxis- und Ausbildungserfahrung.
Häufig gestellte Fragen.
Eine SEA®-Zertifizierung bestätigt nicht nur die Teilnahme an der Ausbildung, sondern ist der Nachweis „verkörperter Kompetenz“. Verkörperte Kompetenz bedeutet, dass Wissen nicht nur kognitiv verstanden, sondern im eigenen Nervensystem integriert ist.
Zertifiziert wird:
- die stabile Selbstregulation als Leitung,
- eine traumasensible Prozessführung,
- Kompetenz in Bindungs- und Entwicklungsthemen und
- die verantwortliche Haltung sowie Grenzkompetenz unter Beachtung ethischer Leitlinien.
Die Zertifizierung erfolgt nicht automatisch, sondern auf Basis kontinuierlicher Beobachtung, Supervision und Integrationsfähigkeit im Praxisalltag.
Die Zahlungsmodalitäten werden transparent im Rahmen der Bewerbung bzw. nach dem Informationsgespräch kommuniziert und besprochen. Eine Ratenzahlung ist möglich.
Nein. SEA® ist eine professionelle Ausbildung in traumasensibler Aufstellungsarbeit. Sie ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Ausbildung.
Ja. SEA® versteht sich nicht als konkurrierendes Verfahren, sondern als vertiefende Erweiterung professioneller Prozesskompetenz. Sie ist als integrativer Prozessansatz konzipiert und kann in bestehende Arbeitsfelder wie Coaching, Therapie, Beratung oder Organisationsarbeit eingebettet werden.
Voraussetzung ist, dass
- die traumasensible Haltung gewahrt bleibt,
- Interventionen nervensystemorientiert dosiert werden und
- methodische Kombination nicht zu Überforderung führt.
Nein. Das Basismodul dient der eigenen Stabilisierung und Haltung. Leitungskompetenz wird erst im SEA®-Practitioner vermittelt.
Nein. Die Module bauen inhaltlich aufeinander auf. Deshalb prüfen wir am Ende jedes Moduls gemeinsam, ob der nächste Schritt fachlich und persönlich sinnvoll ist. Du entscheidest, ob du weitergehen möchtest. Und ich entscheide, ob es im Sinne von Qualität und Verantwortung passend ist.
Grenzen sind Teil des Lernprozesses. Sie werden ernst genommen und nicht als Widerstand interpretiert. Genau dafür gibt es den 3-stufigen Entwicklungs- und Qualifikationsprozess, um Raum für deine persönliche Reifung und Stabilität zu gewährleisten.
