Systemische Aufstellungen und Seminare
im D-A-CH-Raum
Hier findest du einen Überblick über alle meine Termine. Direkt über den Anmeldebutton kannst du dich für deinen Wunschtermin anmelden.
Bitte beachte: Alle Aufstellungstage finden in Präsenz statt. Die Workshops teilweise online.
28.10.2023 von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Aufstellungstag in Gurk - Österreich
Kosten Stellvertreter:
95,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer
Kosten Aufsteller:
220,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer
Veranstaltungsort:
JUFA Hotel Stift Gurk, Domplatz 11 in 9642 Gurk Österreich
Hinweis:
Der Samstag ist komplett ausgebucht.
25.04.2026 von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Aufstellungstag in Osthofen mit Pia Gradwohl und Nicole Völker
Kosten Stellvertreter und Beobachter: 95,00 Euro inkl. Mehrwertsteuer
Aktion: Du warst noch nie bei einer Aufstellung bei mir? Dann erhältst du als Stellvertreter oder Beobachter einen Sonderpreis! Du kannst einmalig bis Ende Dezember 2026 für 45,00 Euro inkl. Mehrwertsteuer an einem meiner Aufstellungstage teilnehmen!
Veranstaltungsort:
St. Remigus Kirche, Friedrich-Ebert-Straße 32 – Im Pfarrgarten – 67574 Oshofen
Achtung: die Einfahrt ist unübersichtlich – du musst in den Hof hineinfahren. Wenn keine Parkplätze mehr vorhanden sind, findest du in den umliegenden Straßen genügend Parkplätze.
Getränke und gesunde Snacks sind inklusive.
Hinweis:
Es sind 2 Plätze als Aufsteller bei Nicole frei. Stellvertreter- und Beobachterplätze gibt es noch genügend.
02.02.2026 - 20.04.2026 - ONLINE über ZOOM von 17:30 Uhr - 19:00 Uhr
Mehr Präsenz - weniger Überleben
Ein traumasensibles 12-Wochen-Programm für Körperwahrnehmung, Nervensystemregulation & innere Stabilität
Raus aus dem ständigen Funktionieren.
Zurück in deinen Körper.
Zurück zu dir.
12 Wochen · 90 Minuten Live pro Woche · traumasensibel über ZOOM inkl. Aufzeichnung und umfangreichem Somatik-Workbook
nur 111 € Euro (in 3 Raten zahlbar)
Start: 02.02.2026 jeweils um 17:30 Uhr – 19:00 Uhr immer montags,
Außer! am 16.02.2026 – Alternativtermin: 19.02.2026
Ende: 20.04.2026
Wie es sich anfühlt, wenn du im Überlebensmodus steckst
Vielleicht kennst du das:
- Dein Körper fühlt sich taub, fremd oder überreizt an
- Entspannung gelingt kaum, dein Nervensystem ist dauerhaft angespannt
- Emotionen wirken zu intensiv – oder du spürst fast nichts
- Gedanken kreisen, Kontrolle ersetzt Kontakt
- Nähe fühlt sich unsicher an, Distanz aber einsam
- Kleinigkeiten überfordern dich
- Schlaf ist unruhig, Energie schwankt
- Grenzen sind schwer spürbar
- Du funktionierst – aber du lebst nicht richtig
Und unter all dem liegt eine stille Sehnsucht: Endlich bei dir selbst anzukommen.
Was nach 12 Wochen realistisch möglich ist
Schritt für Schritt. Ohne Überforderung:
- Du spürst deinen Körper wieder klarer
- Dein Nervensystem reagiert ruhiger
- Du kennst Wege, dich selbst zu regulieren
- Trigger verlieren etwas von ihrer Intensität
- Emotionen werden verständlicher und greifbarer
- Du spürst deine Bedürfnisse und Grenzen deutlicher
- Beziehungen fühlen sich sicherer an
- Du findest Stabilität in dir selbst
- Dein Körper wird zu einem Ort, an dem du landen kannst
- Du erlebst erste Momente echter Präsenz und Lebendigkeit
Nicht alles auf einmal – aber spürbar mehr Präsenz, weniger Überleben.
Für wen dieses Programm ideal ist
Für dich, wenn du:
- wieder im Körper ankommen möchtest
- Bindungs- oder Entwicklungstrauma in dir spürst
- dein Nervensystem ruhiger und stabiler erleben möchtest
- dich nach Selbstkontakt und Klarheit sehnst
- innere Anspannung, Überforderung oder Erstarrung kennst
- Probleme hast, deine Grenzen zu spüren
- im zwischenmenschlichen Kontakt unsicher wirst
- dir einen sicheren Raum für sanfte Veränderung wünschst
Achtung: Dieser Workshop ist nicht für dich geeignet, wenn du radikale Konfrontation oder schnelle Wunder erwartest. Und wenn du nicht gewillt bist, jede Woche eine neue Körperübung in deinen Alltag zu integrieren.
Warum dieses Programm wirkt
Dieses Programm verbindet:
- traumasensible Körperarbeit
- somatische Übungen in kleinen Schritten
- Nervensystemregulation
- Bindungswissen & innere Sicherheit
- Präsenzarbeit nach SEA®
- sanftes Spüren statt Überforderung
Workbook inklusive
Dein Workbook begleitet dich durch alle 12 Wochen:
- Schritt-für-Schritt-Übungen
- Erklärtexte
- Reflexionsimpulse
- Körperorientierte Tools
- Raum für Notizen & Integration
Wert: 79 € – inklusive bei deiner Teilnahme
Dein 12-Wochen-Fahrplan
Woche 1 – Ankommen & Sicherheit
Innere und äußere sichere Orte finden; verstehen, was im Körper passiert.
Woche 2 – Kampf, Flucht, Erstarrung verstehen
Dein Nervensystem kennenlernen und erste Erdung vertiefen.
Woche 3 – Symptome als Botschaften
Ressourcenarbeit & Körpergrenzen spüren.
Woche 4 – Körperempfindungen wahrnehmen
Unterscheidung zwischen Empfindung, Gefühl und Gedanke.
Woche 5 – Grenzen & Raum
Nähe-Distanz regulieren; einfache Partnerübungen.
Woche 6 – Ressourcen vertiefen
Symbole und Gegenstände als Körperanker nutzen.
Woche 7 – Dosierung & kleine Schritte
Pendeln zwischen Anspannung und Entlastung.
Woche 8 – Bewegungsimpulse vollenden
Blockierte Bewegungen sanft nachholen.
Woche 9 – Nervensystem regulieren
Atem, Stimme & Berührung zur Beruhigung nutzen.
Woche 10 – Emotionen verkörpern
Wut, Trauer und Freude im Körper spüren.
Woche 11 – Präsenz im Kontakt
Blickkontakt, Resonanz, sichere Annäherung, Selbstmitgefühl.
Woche 12 – Integration & Abschluss
Werkzeugkasten für den Alltag;
Deine Investition 111 € inkl. Workbook & Aufzeichnungen
Niedrige Einstiegshürde – maximales Wachstumspotenzial.
Über Nicole Völker
Nicole Völker ist die Entwicklerin der Methode SEA® – Somatisch Emotionale Aufstellungsarbeit.
Sie begleitet Menschen mit Bindungs- und Entwicklungstrauma dabei, in ihrem Körper wieder Sicherheit, Präsenz und innere Orientierung zu finden — sodass die Vergangenheit nicht mehr ihre Zukunft bestimmt.
FAQ
Brauche ich Vorerfahrung?
Nein. Alles entsteht Schritt für Schritt.
Was, wenn ich nichts spüre?
Dann bist du hier genau richtig — das Programm beginnt genau da.
Muss ich über mein Trauma sprechen?
Nein. Wir arbeiten im Hier und Jetzt mit deinem Körper.
Was passiert, wenn ich eine Session verpasse?
Du erhältst alle Aufzeichnungen.
Wird es emotional überfordernd?
Nein. Wir arbeiten traumasensibel.
Bist du bereit für mehr Präsenz – und weniger Überleben?
Schenke dir 12 Wochen, in denen dein Körper wieder sprechen darf.
Sicher. Klar. Traumasensibel.
Jetzt Platz sichern! (111 € inkl. Workbook im Wert von 79,00 Euro)
04.07.2026 - 05.07.2026 Seminar in Gurk - Kärnten/Österreich
Grenzen spüren & Bindung verstehen
Intensiver 2-Tages-Workshop
04. & 05. Juli 2026 | Gurk (Österreich)
Grenzen sind die Basis für Sicherheit.
In deinem Körper. In deinen Beziehungen. In deinem Leben.
Viele Menschen haben früh gelernt, ihre Grenzen zu übergehen – oder Mauern zu bauen, um sich zu schützen. Beides kostet Kraft. Beides verhindert echte Verbindung.
Dieser Workshop lädt dich ein, einen dritten Weg zu gehen:
klare, lebendige Grenzen, die dich schützen und in Beziehung halten.
Worum es in diesem Workshop geht
In diesem intensiven 2-Tages-Workshop erforschst du auf somatischer, traumasensibler Ebene, wie Grenzen und Bindung zusammenhängen – und wie sie sich im Körper zeigen.
Du lernst nicht nur über Grenzen, sondern erlebst sie unmittelbar.
Dieser Workshop ist für dich, wenn du …
dich selbst oft zu spät spürst
„Ja“ sagst, obwohl dein Körper „Nein“ meint
Nähe entweder zu viel oder zu wenig ist
dich nach Verbindung sehnst, ohne dich dabei zu verlieren
verstehen möchtest, wie Bindungsmuster dein Grenzerleben prägen
Was dich erwartet
Du lernst unter anderem:
deine körperlichen Grenzen wahrzunehmen und zu regulieren
Nähe und Distanz bewusst zu gestalten
die 4 Bindungsstile
(sicher, unsicher-ambivalent, unsicher-vermeidend, desorganisiert)
und ihren Einfluss auf Beziehungen zu verstehendeinen Raum einzunehmen – klar, verbunden und authentisch
weder schutzlos noch hinter Mauern zu leben, sondern in gesunder Balance
Die Arbeit erfolgt achtsam, körperorientiert und mit ausreichend Raum für Integration.
Besonderer Rahmen:
Bitte beachte, dass du die Übungen zu zweit machst. Wenn du die Übungen am Wochenende mit einer dir vertrauten Person machen möchtest, empfehle ich dir
dein Partner / deine Partnerin (hier kann eine schöne tiefe Verbindung und sehr viel Verständnis entstehen)
Die gemeinsame Teilnahme ermöglicht ein tiefes Verständnis füreinander – jenseits von Schuld oder richtig/falsch.
Solltest du keine vertraute Person mitbringen können, ist das überhaupt kein Problem. Wir werden genügend Teilnehmer sein.
Nach dem Workshop kannst du …
klar spüren: Das ist mein Raum.
Nähe zulassen, ohne dich selbst zu verlieren
Autonomie und Verbindung gleichzeitig halten
dich selbst in Würde, Präsenz und innerer Freiheit erleben
Organisatorisches
Wann:
Samstag, 04.07.2026 & Sonntag, 05.07.2026
jeweils 10:00 – 18:00 Uhr (inkl. Pausen)
Wo:
JUFA Stift Gurk
Gurk, Österreich
Beitrag:
397,00 € pro Person inkl. MwSt.
(für beide Tage)
Das Seminar baut aufeinander auf – es empfiehlt sich eine Teilnahme an beiden Tagen.
Teilnehmerzahl:
Der Workshop findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 16 Personen statt.
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über das Kontaktformular unten.
Nach deiner Anmeldung erhältst du alle weiteren Informationen und eine Auftragsbestätigung per E-Mail.
An diesem Wochenende findest du den Weg zu Grenzen,
die dich schützen – und verbinden.
September 2026 - Start der ONLINE-Grundausbildung zur systemischen Aufstellungsleitung
Du kannst dich unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen.
Nähere Informationen findest du hier.
Veranstaltungsort:
Online über ZOOM
Hinweis:
Es sind nur 12 Plätze zu vergeben.
Kein Ort in deiner Nähe?
Nimm gerne mit mir Kontakt auf und organisiere einen Aufstellungstag in deiner Region.
Wenn du dich anmelden möchtest oder Fragen hast, schreibe mir direkt über das Kontaktformular.
Was ehemalige TeilnehmerInnen über meine Aufstellungen erzählen:
Wissenswertes über die Aufstellungsformen:
Die systemische Aufstellung
Es handelt sich um eine besondere Art der Therapie, die sich auf die Dynamiken und Beziehungen innerhalb eines Systems konzentriert. Das können familiäre Systeme sein, aber auch berufliche oder gesellschaftliche.
Die Aufstellung selbst findet meist in einer Gruppe statt und wird von einem erfahrenen Therapeuten oder Aufsteller geleitet. Du als Teilnehmer kannst entweder selbst dein System aufstellen lassen oder als Stellvertreter für andere Teilnehmer fungieren.
Wenn du dein System aufstellen lässt, bedeutet das, dass du gemeinsam mit dem Aufsteller und den Stellvertretern deine Familienmitglieder oder andere wichtige Personen symbolisch im Raum platzierst. Die Stellvertreter stellen dabei die betreffenden Personen dar, während der Aufsteller gemeinsam mit dir die Positionen der Stellvertreter verändert und beobachtet, wie sich dadurch die Dynamiken innerhalb des Systems verändern.
Als Stellvertreter wiederum übernimmst du die Rolle einer Person im System eines anderen Teilnehmers und stellst dich auf die von dir zugewiesene Position im Raum. Dabei achtest du darauf, welche Gefühle und Empfindungen du in dieser Rolle wahrnimmst und teilst diese anschließend mit dem Aufsteller und dem Aufsteller.
Und auch der Beobachter spielt eine wichtige Rolle, denn er schaut von außen auf das Geschehen und reflektiert gemeinsam mit dem Aufsteller und den Teilnehmern, welche Erkenntnisse und Einsichten sich aus der Aufstellung ergeben haben.
Insgesamt kann eine systemische Aufstellung sehr emotional und intensiv sein, da sie uns tiefe Einblicke in unsere Beziehungen und Muster gibt. Aber sie kann auch sehr heilend und transformative sein, da sie uns ermöglicht, unsere alten Verhaltensmuster zu durchbrechen und neue Wege zu finden, um unsere Beziehungen zu verbessern und unsere eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.
Die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter und zum Vater
Dem Nehmen der Mutter steht bei vielen eine frühe Erfahrung entgegen. Sie erlebten eine frühe Trennung von der Mutter. Zum Beispiel, wenn sie für eine Zeitlang weggegeben wurden, oder wenn die Mutter krank war und zur Erholung gehen musste, oder wenn wir krank waren und sie uns nicht besuchen durfte. Diese Erfahrung hat eine tiefgreifende Veränderung in unserem späteren Verhalten zur Folge. Der Schmerz der Trennung und die Hilflosigkeit ohne sie, die Verzweiflung, nicht zu ihr gehen zu können, wo wir sie so sehr gebraucht hätten, führt zu einer inneren Entscheidung.
Zum Beispiel: „Ich gebe sie auf.“ „Ich bleibe allein.“ „Ich bleibe auf Abstand zu ihr.“ „Ich wende mich von ihr ab.“
Unterbrochene Hinbewegung – die Folgen
Die früh unterbrochene Hinbewegung zu den Eltern, besonders zur Mutter hat weittragende Folgen für das spätere Leben und für unseren Erfolg.
Wie zeigt sich das im Einzelnen?
Wenn solche Kinder später auf jemanden zugehen möchten, zum Beispiel auf einen Partner, erinnert ihr Körper sich an das Trauma der frühen Trennung. Dann halten sie in ihrer Hinbewegung inne. Statt auf den Partner zuzugehen, warten sie, dass er auf sie zugeht. Wenn er wirklich näherkommt, halten sie seine Nähe oft schwer aus. Sie weisen ihn auf die eine oder andere Weise zurück, statt ihn glücklich willkommen zu heißen und zu nehmen.
Sie leiden darunter und können sich dennoch nur zögernd für ihn öffnen, wenn ja, oft nur kurze Zeit. Ähnlich ergeht es ihnen mit einem eigenen Kind. Auch seine Nähe halten sie manchmal schwer aus.
Hinter fast jedem Trauma steht eine Situation, in der eine Bewegung, die notwendig gewesen wäre, nicht möglich war, sodass wir in ihr wie angewurzelt oder gelähmt unbeweglich blieben.
Wie wird ein solches Trauma gelöst?
Es wird in unserem Gefühl und in unserer Erinnerung gelöst, wenn wir trotz aller Angst in diese Situation zurückgehen und die damals verhinderte oder unterbrochene Hinbewegung innerlich nachholen.
Was heißt das für eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter?
Wir gehen noch einmal zurück in die Situation von damals, werden noch einmal das Kind von damals, schauen auf unsere Mutter von damals und gehen trotz des aufsteigenden Schmerzes und der Enttäuschung und Wut von damals einen kleinen Schritt auf sie zu – mit Liebe. Wir halten inne, schauen ihr in die Augen und warten, bis wir in uns die Kraft und den Mut für den nächsten kleinen Schritt spüren. Wir halten wieder inne, bis uns der nächste kleine Schritt gelingt und die nächsten kleinen Schritte, bis wir am Ende in die Arme unserer Mutter fallen, von ihr umarmt und festgehalten, endlich wieder ganz mit ihr eins und mit Liebe bei ihr.
Eine früh unterbrochene Hinbewegung zur Mutter erweist sich später als ein entscheidendes Hindernis für den Erfolg in unserer Arbeit, in unserem Beruf und in unserem Unternehmen. Auch hier kommt es darauf an, dass wir auf den Erfolg zugehen, statt zu warten, dass er zu uns kommt. Zum Beispiel wenn wir auf den Lohn warten, ohne zuvor die entsprechende Leistung zu bringen, wenn wir andere vorschieben, statt selbst zuzupacken und uns eher zurückziehen als auf jemanden und auf eine Arbeit mit Freude zuzugehen.
Jeder Erfolg hat das Gesicht der Mutter. Wir gehen also auch hier zuerst innerlich auf unseren Erfolg zu und gehen auf andere Menschen zu, bereit, für sie etwas zu leisten, bereit, ihnen zu dienen, statt zu zögern und stehen zu bleiben und zu warten, dass sie sich bewegen. Wir gehen also auf sie zu, wir gehen auf unseren Erfolg zu, Schritt für Schritt, und spüren bei jedem Schritt unsere Mutter liebevoll hinter uns. Mit ihr verbunden, sind wir für unseren Erfolg gerüstet und kommen bei ihm an, wie wir bei unserer Mutter angekommen sind. Bei ihr zuerst und jetzt bei ihm.
Warum muss das Kind zu den Eltern gehen und nicht umgekehrt? Wenn ein Kind ein Defizit erfährt in der Geborgenheit und der Annahme seitens der Eltern, müssten dann in einer Familienaufstellung nicht die Eltern auf das Kind zugehen? Und dann vielleicht Sätze sagen wie: „Es tut mir leid. Ich habe dich nicht wirklich gesehen.“? Oft werden solche Sätze tatsächlich gesagt von Stellvertretern für Eltern in einer Aufstellung. Aber erst, wenn das Kind auf die Eltern zugegangen ist und bei Ihnen angekommen ist.
Man könnte meinen, die Eltern sind hier „in der Schuld“ wenn es Defizite gab. Und somit muss auch die Bewegung des nachträglichen Ausgleichs von Ihnen ausgehen. Was dabei übersehen wird: Das Kind verdankt seinen Eltern sein Leben! Wie auch immer die sonstigen Umstände im Aufwachsen gewesen sein mögen: Dies ist die größere „Schuld“. Zu den Eltern zu gehen, auch innerlich, und sie zu nehmen, so wie sie sind und waren, vorbehaltlos mit allem was dazu gehört – das ist gleichzeitig auch der Prozess, dass Leben vollständig zu nehmen, mit allem was dazugehört. Das Kind nimmt das Leben von den Eltern. Und dieses Nehmen setzt die Hinbewegung voraus. Ohne die Hinbewegung kann es kein wirkliches Nehmen geben.
Der Verstand mag oft meinen, das, was die Eltern gegeben haben und geben konnten, war nicht genug. Aber auch dieser Vorbehalt erscheint zweitrangig gegenüber der Tatsache, dass das Leben selber über die Eltern kommt. Hier steht das Kind fundamental „in der Schuld“ gegenüber den Eltern. Und das aktive Nehmen des Lebens – darum geht es bei der Hinbewegung zu den Eltern – kann man dem Kind nicht abnehmen. Auch wenn es schwer ist. Daher muss das Kind im inneren Vollzug zu den Eltern gehen – und nicht umgekehrt.
Es ist aber selten, dass das eigene Leben gelingt, wenn das Leben nicht vollständig von den Eltern genommen werden kann. Wie gesagt: Mit allem, was dazu gehört, im Guten und im weniger Guten.
Die weibliche Kraft steht vor allen Dingen für:
- Erschaffen (Geld-Thema)
- Urvertrauen
- Empfangen (Geld-Thema)
- Intuition
- Hingabe und Loslassen
- Gemeinschaft
- Kreativität und Inspiration (Geld-Thema)
- Träumen (Geld-Thema)
- Genießen und Entspannen (Geld-Thema)
- Heilen
Hast du eine unterbrochene Hinbewegung zur Mutter, sind diese Eigenschaften weniger ausgeprägt.
Die männliche Kraft steht vor allen Dingen für:
- Umsetzen
- Entscheiden
- Schützen
- Handeln
- Verstand
- Kontrollieren
- Fokussieren
- Strukturieren
- Kraft und Macht
Hast du eine unterbrochene Hinbewegung zum Vater sind diese Eigenschaften weniger ausgeprägt.
Die Integration deiner Kindheit nach Nicole Völker
Angelehnt an den Lebensintegrationsprozess (LIP) nach Wilfried Nelles habe ich eine erweiterte Form dieser Aufstellungsform entwickelt.
Du begegnest dir in dieser Aufstellungsmethode selbst. Deiner Zeit im Mutterleib, deiner Kindheit und deiner Jugend. In dieser Aufstellungsform geht es nicht um Beziehungen zu anderen Menschen, sondern einzig und allein nur um dich selbst und deiner Haltung zu dir.
Außerdem werden den Stellvertretern in einer LIP-Aufstellung feste Plätze zugewiesen. Diese Plätze ergeben sich aus Wilfried Nelles‘ Theorie der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und den darin beschriebenen (sieben) Lebens- und Bewusstseinsstufen.
Der LIP beruht auf der Einsicht, dass unser Leben mit allem, was sich darin ereignet hat, völlig alternativlos ist, und dass in diesem Sinne alles „richtig“ ist, wie es ist und wie es war. Außerdem folgt er der Erkenntnis, dass die Vergangenheit – außer in unseren Köpfen – nicht existiert. Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, und wenn es vergangen ist, existiert es nicht mehr. Alles, was existiert, ist jetzt. Daher liegt der gesamte Fokus der Arbeit im Jetzt. Wir schauen zwar auf frühere Lebensstufen (die Zeit im Mutterleib, die Kindheit und die Jugend), aber nur in dem wir das, was sich zeigt, er-innern (das heißt, es zu uns nehmen ohne jede Veränderung). Die Ursache für unsere Probleme wird nicht in den Ereignissen selbst gesehen, sondern einzig und allein darin, wie wir jetzt dazu stehen.
Die Zeit im Mutterleib, das Kind und der / die Jugendliche und ihre Geschichte werden gelassen, wie sie waren – ohne Bedauern, ohne Vorwurf, ohne Reue, ohne Scham. In diesem Gelassen-Werden werden sie gelassen, das heißt, es findet eine vollkommene Entspannung statt. Damit entspannt sich auch die Spannung im erwachsenen Klienten und er kommt in Einklang mit sich, wie er heute ist und mit allem, was dorthin geführt hat. Zugleich kommt er in Kontakt mit dem, was in ihm angelegt ist: seinem ganz eigenen, ursprünglichen Potential, und der Weg wird frei, dass sich dieses Potential voll entfalten kann.
Damit sich unser Leben wirklich in unserem Bewusstsein niederlassen und integrieren kann, bedarf es einer bestimmten Haltung dem Leben gegenüber, nämlich des Respekts gegenüber allen Formen und Äußerungen des Lebens, auch und insbesondere solchen, die für uns schmerzhaft sind oder uns schrecklich erscheinen. Diese Haltung und ihre Vermittlung ist der Kern dieser Aufstellungsform.
Aufgestellt werden überwiegend die folgenden Lebensstufen: Mutterleib/Ungeborenes Kind, Kind und Jugendliche(r). Diese Positionen werden durch Stellvertreter repräsentiert. Der Klient selbst steht auf der Position des Erwachsenen (Stufe 4) und schaut von dort auf seine früheren Lebensstufen.
Anders als Nelles, lasse ich den Aufsteller nicht auf seiner Position stehen und auf die Lebensstufen schauen, sondern in meiner erweiterten Aufstellungsform, geht der Aufsteller aus der Erwachsenen-Position auf die einzelnen Lebensstufen zu und integriert sie vollständig in sein Erwachsenes ICH. Ich habe im Laufe der Jahre und unzähligen Aufstellungen festgestellt, dass dies zu noch mehr Frieden im Erwachsenen-ICH führt und somit vollständig mit diesen Lebensphasen eine Einheit gebildet werden kann. Denn nur mit einer vollständigen Annahme was war und was ist, kann der Erwachsene sein volles Potential entfalten.
Die Aufstellung wird vorbereitet durch ein kurzes Gespräch über das Anliegen und die aktuelle Lebenssituation. Dann sucht der Aufsteller drei Stellvertreter für die Positionen: Mutterleib, Kindheit und Jugend aus. Diese stellen sich auf die vorgegebenen Positionen. Der Aufsteller stellt sich auf die 4. Lebensstufe und integriert die einzelnen Stufen in sein Leben als Erwachsener ohne daran etwas zu verändern.
Diese Aufstellungsmethode ist sehr heilsam um mit seiner Kindheit Frieden zu schließen um als Erwachsener sein volles Potential leben zu können.
